Composing

Definitionsversuche:

Ein junges Mädchen ;-) mit unverwechselbarer, mit Worten nicht näher zu beschreibenden Stimme am Piano verliebte sich eines Tages in die Minimal Musik nach großen Vorbilder der Szene for example Philipp Glass (USA), Wim Mertens (Belgien), Ludovico Einaudi (Italien) und Yann Tiersen (Frankreich). Sie verliebte sich so sehr, dass sie Kraft ihrer Musikalität beschloss die Minimal Musik mit Mainstream Pop zu verheiraten. Der Name des Kindes, welches aus dieser Ehe hervorging, muss wahrscheinlich erst noch erfunden werden. Noch nicht einmal die Komponistin herself ist derzeit in der Lage eine hinreichende Beschreibung ihres Musikstiles zu liefern. Ein Hochschulprofessor sagte ihr, es sei “Adult Contemporary Minimal Pop” Jetzt wissen alle Bescheid. Technisch gesehen spielen wichtig klingende Floskeln wie “Illusion der dritten Hand” eine große Rolle.

Eine exakte Charakterisierung unseres Genre ist wegen der großen stilistischen Vielfalt sehr schwierig. Es gibt aber eine Reihe von Merkmalen, die sich wie ein roter Faden (nein sagen wir ein schwarzer Faden) durch all unsere Songs ziehen.

Minimal Musik ist verglichen mit Kunstmusik von eher geringer harmonischer Komplexität. Sie bewegt sich meistens im Rahmen einer modalen Tonalität und verwendet Dissonanzen nur sehr sparsam. Das rhythmische Element (oft Polyrhythmik) ist in der Minimal Musik stark hervorgehoben, sie ist stark repetitiv, das heißt: ein einfaches Pattern wird über längere Zeiträume ständig mit nur leichten, oft kaum wahrnehmbaren Variationen wiederholt, das Stück ergibt sich dann aus der einfachen Aneinanderreihung der Variationen. Wird ein Muster gleichzeitig mit geringfügig unterschiedlichen Geschwindigkeiten gespielt, kommt es zum so genannten Effekt der Phasen-Verschiebung was dann beim Hörer die “Illusion der dritten Hand” auslöst, da er die Spielbarkeit des Stückes mit zwei Händen nicht mehr für möglich hält.